Willkommen bei den Sportschützen
des BSV Lichtendorf-Geisecke e.V. 1838


Liebe Sportschützen, hiermit möchten wir Euch einen Einblick in unsere Aktivitäten gewähren.

"Justine Schneider ( 15 ) ist der SHOOTING-STAR
beim BSV Lichtendorf-Geisecke 1838 e.V."

Ergebnisse hier


In unserer Schützenhalle befinden sich 11 Schießstände mit elektroautomatischen Scheibentransportanlagen für Luftgewehr und Luftpistole.


"Neu" für unsere Jugend SCATT-Schießen...
Hierbei wird ein Sensor an den Lauf eines herkömmlichen Luftgewehr oder Luftpistole befestigt, der an eine PC angeschlossen ist. Gezielt und „geschossen“ wird auf eine virtuelle Scheibe, die mittels Koordinatentechnik den „Schuß“ mit dem speziellen Programm umrechnet und via Monitor anzeigt.

Dies absolut unbedenkliche Infrarot-Analyse ist genauer als jede echte Sportwaffe und erlaubt gleichzeitig eine exakte Darstellung des Treffers und seiner Entstehung.
In den führenden Trainingszentren wird diese Methode seit langem eingesetzt.
Auszug der Schützenwarte des WSB 2002 hier

Sportleiterin

Patricia Schneider
Mobil 0177/7496249
schneiderp@schwerte.de



Trainingstage:

Dienstag von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr "Jugendgruppe."
Von 19.00 Uhr bis 23.00 Uhr "Sportschützen."

Wettkämpfe:
Bezirksliga Mark Luftpistole 1 Mannschaft mit 5 Schützen Damen u Herren.
Teilname bei den Kreismeisterschaften in Iserlohn.
Bezirksmeisterschaften in Hagen.
Landesmeisterschaften in Dortmund.

Rundenwettkämpfe:
Kreis Iserlohn 1 Mannschaft Luftgewehr & 1 Mannschaft Luftpistole.
Je Mannschaft 3 Schützen Damen und Herren.



Der Bürgerschützenverein bezweckt den Zusammenschluß aller am Schützenwesen interessierten Einwohner der Gemeinden Lichtendorf und Geisecke zur Pflege des Schützenbrauchtums und zur Förderung des Schießsportes. So steht es "schwarz auf weiß" in § 2 unserer Vereinssatzung geschrieben.

Schon 1965 wurde eine Tradition aus der Vorkriegszeit wieder aufgenommen und das Kompanievergleichsschießen fortgesetzt. Immer mehr Freunde des Schießsports trafen sich in den 3 Kompanien des Vereins und legten dort den Grundstein für die heutige leistungsfähige Schießsportgruppe. Die 1. Und 3. Kompanie trainierten auf der Kegelbahn der Gaststätte Westerhoff. Im Saal der Gaststätte Sievert übte die 2. Kompanie. Die ersten Luftgewehre nach dem Krieg waren Spenden von Mitgliedern, Freunden und Gönnern. Der Auf- und Abbau der Schießstände und der Seilzuganlagen erwiesen sich jedoch schon bald als ein großer und belastender Umstand.

So bemühte man sich, eine Räumlichkeit zu finden, in der die Schießanlage aufgebaut bleiben konnte. Die Mitglieder der 1. Kompanien hatten unter der Leitung ihres rührigen Schießmeisters Friedhelm Tillmann bald ein Raum gefunden. Im heutigen Bahnwald befand sich beim Bombenangriff am 23. März 1945 auf dem Bahnhof Geisecke teilzerstörte Güterwagenwäsche. Während der Maschinenraum erheblich beschädigt und ohne Dach war, befand sich das Büro- und Aufenthaltsgebäude noch in einem für die damalige Zeit einigermaßen nutzbaren Zustand. Über diese Gebäude wurde an anderer Stelle dieses Buches bereits berichtet.

Die Deutsche Bundesbahn hatte für diese Baulichkeiten nach dem Krieg keine Verwendung mehr. Auf Initiative der Schießgruppe wurden unter Mithilfe des Schützenkameraden und damaligen Dienstvorstehers der Bahnmeisterei Geisecke, Karl Bauerhenne, günstige Mietvertragsbedingungen mit der Bundesbahndirektrion Wuppertal ausgehandelt. Karl Bauerhenne gebührt an dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön ür seinen Einsatz beim Zustandekommen der Verträge.

Dank gebührt auch den 15 Gründungsmitgliedern der Schießgruppe und verschiedenen anderen Schützenkameraden, die mit sehr viel Fleiß und hartem Einsatz aus der Ruine der Gebäude der ehemaligen Wagenwäsche das heutige schöne Trainings- und Begegnungszentrum der Bürgerschützen Lichtendorf-Geisecke erstellt haben. So einfach, wie das an dieser Stelle mit einem Satz beschrieben wird, war das natürlich nicht! Geld war kaum vorhanden.

Mit Hilfe von Spenden wurde zunächst der am wenigsten beschädigte Büroanbau des Maschinenraumes in einen Mehrzweckraum umgestaltet. Dazu mußten Wände herausgerissen, Fenster und Türen zugemauert und neue Öffnungen gebrochen werden. In dem auf diese Weise hergestellten Raum wurde der Schießbetrieb aufgenommen. Es stellte sich jedoch schon bald heraus, daß die Räumlichkeiten nicht mehr ausreichten. So fiel der Entschluß, weiter zu bauen. Ende der 60er Jahre ging es dann an die Nutzbarmachung des stark beschädigten Maschinenraums der ehemaligen Wagenwäsche. Hier wurden von dem hohen Gebäude zunächst einige Schichten Steine abgetragen, bevor ein neues Dach aufgebracht werden konnte. Riesige Betonklötze, die früher als Maschinenfundamente dienten, müßten mit Elektro- und Preßlufthämmern entfernt werden. Erst danach konnte mit den eigentlichen Feinarbeiten innerhalb des Gebäudes begonnen werden.

Materiell und finanziell wurden der Um- und Ausbau des Gebäudes mit vielen Spenden der Schützen und besonders der Exmajestäten Helmut Schwerte und Joachim Seifert gefördert. Die zunächst einfache und zum Teil provisorische Inneneinrichtung wurde im Laufe der folgenden Jahre durch mehr Anspruch abdeckende und zweckmäßigere Gegenstände ersetzt So beneiden uns Kenner der Materie um unseren besonders rustikalen und recht seltenen Thekenaufbau. Die für damalige Verhältnisse besonders guten Räume gestatteten Trainingsmöglichkeiten, die Erfolge erwarten lassen konnten. Bis zum Jahre 1969 betreute Friedhelm Tillmann die Schießgruppe. Sein Nachfolger wurde Horst Schneider.

Im gleichen Jahr wurden auch die Rundenwettkämpfe im Kreis Iserlohn mit insgesamt 4 Mannschaften aufgenommen. Schon 1971 konnten die Wettkampfgruppen um eine Luftpistolenmannschaft, eine Jugend- und eine Juniorenmannschaft erweitert werden. 1972 wurden dann die Schießgruppen Lichtendorf und Geisecke mit gemeinsamen Training im Schützenheim in Geisecke am Bahnwald zusammengelegt. Auf Stadt-, Kreis- und Bezirksebene sprechen seit dieser Zeit unsere Schützen ein Wort mit. Es wurden gute Plätze bei den jährlichen Vereins- und Vergleichsmeisterschaften errungen. Die vielen Urkunden, Pokale und Auszeichnungen im Schießheim sind hierfür ein deutliches Zeugnis.

Bei den nordrhein-westfälischen Meisterschaften 1981 in Linnich belegte der Sportschütze Karl Schünemann mit 372 Ringen den 3. Platz. Zwei Jahre später - also 1983 - vertrat Bernd Schünemann, der Sohn von Karl Schünemann, den Bürgerschützenverein Lichtendorf-Geisecke sogar bei den Deutschen Meisterschaften in München. Dort wurde mit 363 Ringen ein 25. Platz erworben. Für einen Schützenverein, der erstmalig auf Bundesebene zum Wettkampf antritt, ist das ein beachtlicher Erfolg.

In Dortmund wiederholte Karl Schünemann bei den nordrheinwestfälischen Meisterschaften 1985 seinen Erfolg aus dem Jahre 1981. Mit 368 Ringen wurde er wiederum 3. Siegerin Wettbewerb. Diese vielen Erfolge wurden nur durch zähen Fleiß, durch harte Arbeit und mit sehr viel Ausdauer möglich. An dieser Stelle sei besonderer Dank den Sportschützen, aber auch den Übungsleitern Horst Schneider, Werner Dorn, Erich Klegin, Hans Czok, Bernd Schünemann und Martin Söndgerath gesagt. Als Jugendleiter sind zum Wohle des Nachwuchses und zum Wohle des Schützenvereins seit vielen Jahren Peter Fritz und Wolfgang Brüggemann tätig. Die gute "Seele" der Schießgruppe und zugleich Führer der 1. Kompanie des BSV Lichtendorf-Geisecke ist Josef Brüggemann.

Wir sind sicher, daß auch in der vor uns liegenden Zeit unsere Sportschützen ein gewichtiges Wort mitsprechen werden.